Heike Behr: „Der Kurweiher darf nicht ohne Brücke bleiben!"

Das war nicht geplant: Die Brücke am Kurweiher kann nicht mehr saniert werden. Eine neue Brücke muss errichtet werden. Doch was kostet das? Und woher sollen die Mittel dafür kommen? Geplant war, im Zuge der Arbeiten für die Landesgartenschau die romantische, weiße Holzbrücke zu sanieren, wofür der städtische Bauhof eingesetzt werden sollte. Nun stellte sich heraus, dass es mit dem eventuellen Auswechseln einzelner Balken nicht getan ist.
 

Die Betriebsleiterin des Eigenbetriebs Staatsbad, Heike Behr, will das unerwartete Problem auf jeden Fall lösen und gemeinsam mit den Entscheidungsträgern in den Gremien einen Weg zur Finanzierung einer neuen Brücke finden. Behr: „Der Kurweiher darf nicht ohne Brücke bleiben!“ Deshalb werden Fachbüros beauftragt, eine Kostenschätzung zu erstellen, die nun zunächst abzuwarten ist. Mit mindestens mittleren fünfstelligen  Kosten, müsse man allerdings rechnen.

Ein Statiker war hinzugezogen worden, der schließlich das Sanierungsvorhaben gänzlich in Frage stellte und feststellte, dass es mit der Erneuerung einzelner Balken – wie ursprünglich geplant - nicht getan ist und die Statik und Sicherheit der Brücke nicht mehr garantiert werden könne. Hier helfe nur ein Neubau.
Die Experten empfehlen, eine neue Brücke mit einer Stahlunterkonstruktion zu errichten. Bei den aktuellen Überlegungen wird allerdings eine reine Stahlbrücke ausgeschlossen. Wünschenswert sei, so Heike Behr, das bisher vertraute und sehr beliebte Erscheinungsbild in weißem Holz möglichst zu erhalten, eventuell mit einer Holzverkleidung der Stahlkonstruktion. Aber das steht noch nicht fest, Entscheidungen sind noch nicht getroffen.