Kurpark

Der Kurpark ist das grüne Herz der Stadt, der sich über zwei Täler, das Gerstruthtal und das Röthelbachtal erstreckt. Vom Kurpark aus führen traumhafte Wanderwege mit geringen Anstiegen zu erlebnisreichen Spaziergängen. Bad Schwalbach verfügt über rund 80 km Rundwanderwege.

In den romantischen Bachtälern des Kurparks entspringen die eisen- und kohlesäurehaltigen Mineralquellen. Mit der Entdeckung der Heilkraft des Weinbrunnens 1569 begann die Entwicklung des Kurstädtchens, wo heute ein Platz für Open Air Konzerte und Feste die Besucher erwartet.

Den Eingang zum Kurpark flankiert das 1829 im klassizistischen Stil erbaute Stahlbadehaus (Stahl = historische Bezeichnung für Eisen). Dort werden nicht nur die berühmten Kohlensäurebäder zur Behandlung von Herz- und Kreislauferkrankungen angeboten, sondern auch Moorbäder und Moorpackungen im Physiotherapiezentrum Remmers verabreicht.  Im Stahlbadehaus (Brunnenstraße 20) ist ein modernes Ärztezentrum untergebracht.

Durch die Waldelhalle wird der Besucher direkt auf den Weinbrunnen (Brunnenstraße 24) geleitet, wo das Weinbrunnenwasser an den Wochenenden und Feiertagen von April bis Oktober direkt an der stilvollen Trinkstelle als Trinkkur oder zur Erfrischung eingenommen werden kann. In den übrigen Zeiten steht eine Außentrinkstelle zur Verfügung.

Weiter auf den Wegen in den Kurpark hinein, kommt man am wunderschön angelegten Kurweiher vorbei. Hier kann man die Seele baumeln lassen, den Enten zusehen und sich das Wasserspiel der Fontaine betrachten.

Ein Stück weiter am Hubertustempelchen vorbei, erreicht man nach kurzem Fußweg (parallel zum Badweg) die Minigolfanlage und das Golfhaus. Sportliche Betätigung ist hier angesagt und danach lockt die Einkehr im Golfhaus mit Erfrischungen oder Kaffee und Kuchen.

Kurz hinter den Tennisplätzen des TC Rot-Weiß Bad Schwalbach liegt der Kneipp-Barfußpfad und der Schwalbenbrunnen, der nach der Fußreflexmassage,  eine willkommene Mineralwassererfrischung bietet.

Der Waldsee als Ort der Stille bietet ein schönes Ziel für einen Spaziergang, der sich gut mit dem Weg zu den Moorgruben im Gerstruthtal kombinieren läßt.

Von hier aus erschließen sich für Wanderer auch zahlreiche Möglichkeiten, weitere Wege zu erkunden.