Themenwanderungen

Themenwanderungen

und Stadtführungen
Stadtführungen, Äskulapnatter, Heilpflanzen

Es gibt viel zu entdecken - viel Sehens- und Wissenswertes in und über Bad Schwalbach. Erkunden Sie unsere Stadt mit Heilpflanzenspaziergängen, einer Stadtführung, einer Äskulap-Führung oder bei einer geführten Waldwanderung.


Stadtführung

Die historische Seite Bad Schwalbachs wird bei den Stadtrundgängen beleuchtet und bietet sowohl Gästen als auch Einheimischen interessante und wissenswerte historische Details. 

Beginn: 14 Uhr

Treffpunkt: am Weinbrunnen, Brunnenstraße 24

Teilnehmerbeitrag: 8 Euro, Kurkarteninhaber 4 Euro, Kinder bis einschl. 16 Jahre frei

Gruppenführungen sind aber auf Anfrage möglich (Kontakt siehe rechts).

Anmeldung zur Stadtführung


Heilpflanzenspaziergänge


Detailansicht eines Pflanzenschildes


Am Wegesrand gibt es oft mehr zu entdecken als man denkt. Unsere Kräuterkundigen zeigen Ihnen so manches Kräutlein, von dem man nun wirklich nicht gedacht hätte, dass so viel in ihm steckt. Die Heilpflanzenspaziergänge finden im Kurpark von April bis Oktober einmal monatlich statt.


Führungen zur Äskulapnatter


Auch der Lebensraum der hier heimische Äskulapnatter kann bei einer Führung mit Thomas Wenzler näher unter die Lupe genommen werden. Über die Termine im kommenden Jahr informieren wir Sie gerne. Sprechen Sie uns einfach an (Kontakt siehe rechts). Wenn Sie im Kurpark auf eigene Faust unterwegs sind, finden Sie in der Nähe des Schwalbenbrunnens (Verlängerter Badweg) eine Tafel mit vielen Informationen über die heimische und nicht giftige Schlangenart und vielleicht sogar die Äskulapnatter selbst.

Die bis zu zwei Meter lang werdende Äskulapnatter gehört zu den größten Schlangenarten Europas. Sie hat eine glatte und glänzende olivbraune Oberfläche, die schwanzabwärts dunkler wird. Die Bauchfläche ist blass gelblich bis grünlich.

Die Äskulapnatter ist absolut ungiftig und harmlos!!!

Die tagaktive, eher träge Äskulapnatter kann gut schwimmen, lebt aber vor allem an Land. Leichte Kiele an den Bauchschuppen machen sie zu einem ausgezeichneten Kletterer. Sie ist sehr wärmeliebend und bevorzugt versteckte Plätze an Waldrändern, in Steinbrüchen oder fugenreichen Mauern. In den Wintermonaten hält sie eine fünf- bis sechs Monate andauernde Winterruhe.

Ende Juni oder Juli legt die Äskulapnatter fünf bis acht, manchmal bis zu 20 langovale Eier in Komposthaufen, unter Steinen oder in Mauerspalten sowie alten Baumstümpfen, aus denen im September ungefähr 60 % der etwa 30 cm langen Jungtiere schlüpfen. Die Jungtiere sind mit ihrer hellen Grundfärbung und dunkler Fleckung deutlich auffälliger gezeichnet als ihre Eltern. Um wachsen zu können, müssen sie sich regelmäßig häuten.

Die Äskulapnatter, die nicht hören und nur schlecht sehen kann, spürt Bewegungen durch die Erderschütterung. Am besten kann sie jedoch riechen, und zwar mit der Zunge!

Ihre Ernährung besteht hauptsächlich aus kleinen Säugetieren, wie Mäusen und Ratten, sowie Jungvögeln und Eidechsen. Sie töten ihre Beute, bevor sie sie mit dem Kopf voran verschlingen.

Die Feinde der Äskulapnatter sind Marder, Dachse, Greifvögel und Wildschweine. Der größte Feind ist jedoch der Mensch! Viele Nattern sterben an Verletzungen durch Rasenmäher oder werden von Autos überfahren. Leider werden sie aber auch immer wieder aus Unwissenheit und Angst erschlagen. In Kombination mit Eingriffen in den Lebensraum der Tiere und der Zerstörung von Eiablageplätzen könnte dies zum Auslöschen einzelner Populationen führen. Entsprechend ist die Äskulapnatter in der Roten Liste der Bundesrepublik Deutschland als stark gefährdet eingeordnet und lt. Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt!

Benannt wurde die Äskulapnatter übrigens nach dem griechischen Heilgott Äskulap, um dessen Stab sich eine solche Natter wickelte. Dieser Äskulapstab dient auch heute noch als Symbol der Mediziner, Apotheker und Pharmazeuten.

Hier gibt es von Natur aus keine giftigen Schlangen!!!

Auch die Ringelnatter, die bei uns zu finden ist, ist ungefährlich. Sie ähnelt vom Aussehen der Äskulapnatter, ist aber etwas kleiner und hat am Hinterkopf zwei gelbe bis orange, halbmondförmige Flecken, die eine Art „Halsring“ bilden.

Des Weiteren trifft man hier oft auf Blindschleichen, die keine Schlangen sind, sondern Echsen. Sie werden nur etwa 40 cm lang und sind auch harmlos.


Termine

Aktuelle und viele weitere Termine können Sie im Veranstaltungskalender ersehen.
Für mehr Informationen zu den Führungen und Wanderungen geben wir Ihnen gerne auch persönlich oder telefonisch in unserer Tourist-Info Auskunft.


Kontakt

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