Vorträge im Alleesaal-Gebäude
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Samstag, 18. Mai 2019, Rokokosaal

  • 15 Uhr: Pilotprojekt - Medizinische Televisite Rheingau, Jens Gabriel (St. Josefs-Hospital Rheingau)
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    Beschreibung: Mit der „Medizinischen Televisite Rheingau“ ist es den am Projekt teilnehmenden Ärzten und Pflegekräften möglich, interdisziplinäre und sektorenübergreifende Videokonferenzen durchzuführen – flächendeckend und ohne größeren wirtschaftlichen sowie organisatorischen Aufwand. Das Konferenzsystem bewirkt – vergleichbar mit einer „Live‐Schaltung“ im Fernsehen – eine direkte Kommunikationsverbindung (via Bild und Ton) zwischen den teilnehmenden Leistungserbringern. Dabei handelt es sich um ein pflegekraftentlastendes bzw. arztunterstützendes System, welches vor dem Hintergrund eines ansteigenden Ärzte- und Pflegekräftemangels gerade in ländlichen Regionen einen entscheidenden Mehrwert in der Patientenversorgung bietet. Die Televisite ist aktuell im Rahmen einer Pilotinstallation in drei regionalen Krankenhäusern, 19 haus- bzw. fachärztlichen Vertragsarztpraxen (mit bislang drei nicht-ärztlichen Praxisassistenten) und einem ambulanten Pflegedienst im Einsatz.

    Referent: Jens Gabriel ist seit 2016 Klinikleiter der St. Josefs-Hospital Rheingau GmbH in Rüdesheim am Rhein und weiterführend Geschäftsführer von drei angeschlossenen MVZ-Gesellschaften. Zuvor war er Geschäftsführer des Ärztenetzwerks MuM – Medizin und Mehr eG im ostwestfälischen Bünde. Bis 2013 verantwortete er den Aufbau der ambulanten Versorgungsstruktur innerhalb der RHÖN-KLINIKUM AG, wobei er als Geschäftsführer von insgesamt 15 MVZ-Managementgesellschaften mit insgesamt bundesweit 42 Betriebsstätten tätig war. Herr Gabriel absolvierte ein BWL-Studium an der Hochschule Fresenius und der EBS Universität für Wirtschaft und Recht. 

  • 16 Uhr: Einsatz von Robotern in der Pflege und im Gesundheitsbereich, Helmut Honermann (PureSec)

    Beschreibung: AAL - Ambient Assisted Living, Chancen und Grenzen von AAL-Systemen, Komfort und Sicherheit wird durch Smart Home für immer mehr Menschen erreichbar durch die Vielfältigkeit und einfache Installation im Alltag. Wie können heutige und zukünftige Systeme dazu beitragen, dass ältere und eingeschränkte Personen eigenständig länger zu Hause leben können und nicht in Heime umziehen müssen?

    Referent: Helmut Honermann war Mitbegründer der BDG GmbH & Co.KG, und hat dieses Unternehmen 15 Jahre lang als Geschäftsführer geleitet. Mehrere Jahre lang hat er dabei maßgeblich die Entwicklung eines Smart Home Prüfstandards für das VDE Prüfinstitut begleitet und gesteuert. Aus dieser Zeit resultiert seine gute Kenntnis des Smart Home Marktes und seine Kompetenz in Fragen der Daten- und Informationssicherheit von Smart Home Technologien.


Samstag, 18. Mai 2019, Kaminzimmer

  • 15 Uhr: Demenzen: Verwirrt nicht die Verwirrten, Beate Heiler-Thomas und Petra Nägler-Daniel (Alzheimer Gesellschaft Rheingau-Taunus e.V)

    Beschreibung: Die Alzheimer Gesellschaft Rheingau-Taunus e.V. Hilfe zur Selbsthilfe Demenz ist eine Selbsthilfeorganisation. Mit ihren Angeboten will sie die Lebensqualität von Menschen mit Demenz und deren Angehörigen verbessern helfen. Zu Ihren Basisaufgaben gehören die moderierten Gesprächskreise, persönliche psychosoziale Beratung, Information, Öffentlichkeit und Netzwerkarbeit.

    Der Vortrag beschäftigt sich mit den Fragen, was eine Demenz eigentlich ist, wie geht man mit Menschen mit Demenz um und wo bekommt man Hilfe? Menschen mit Demenz verlieren zunehmend die Orientierung in Raum und Zeit. Das verwirrt sie. Deshalb sollten wir lernen mit ihnen achtsam umzugehen. Das bedingt allerdings auch, das pflegende Angehörige und andere Wegbegleiter in guten Kontakt mit ihren Bedürfnissen sind. 

    Referentinnen: Beate Heiler-Thomas (1.Vorsitzende) hat einen Master of Arts (Social Works) mit Schwerpunkt Sozialraumentwicklung und –organisation, ist Diplom Sozialpädagogin (FH) und zertifizierter Coach (FH). Petra Nägler-Daniel (2. Vorsitzende) ist examinierte Krankenschwester und hat 20 Jahre in der ambulanten Pflege gearbeitet, in der Alten- und Krankenpflege und als Pflegedienstleitung. Seit 2010 ist sie im Pflegestützpunkt im Rheingau-Taunus-Kreis als Pflegeberaterin tätig. Sie hat in dieser Zeit eine Weiterbildung zur Pflegeberaterin mit einer Ausbildung zur Care- und Case-Managerin nach DGCC absolviert und hat langjährige Erfahrungen in der Beratung von Angehörigen von Menschen mit Demenz.

  • 16 Uhr: Volkskrankheit Depression, Petra Marx,  (Median Klinik)


 Sonntag, 19. Mai 2019, Rokokosaal

  • 10 Uhr: Chancen und Risiken des Internets: Wie Jugendliche im Netz unterwegs sind, Katharina Munz (Suchthilfezentrum Wiesbaden)

    Beschreibung: Der Vortrag informiert über die jugendliche Nutzung des Internets und seine möglichen Folgen wie z.B. Internetsucht, wie man diese erkennen und was man dagegen tun kann. Denn das Internet ist aus dem Leben unserer Kinder und Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Bei allen Chancen, die das Netz bietet, gibt es jedoch auch ein paar Risiken, auf die man ein Auge haben sollte, damit keine schädlichen Folgen für den Nutzer entstehen. Insbesondere dann, wenn der Konsum aufgrund der ständigen Verfügbarkeit des Smartphones schnell einen großen Teil der Freizeit und des alltäglichen Lebens der Kinder und Jugendlichen vereinnahmt.

    Referentin: Katharina Munz ist 35 Jahre alt und lebt und arbeitet in Wiesbaden. Die gebürtige Taunussteinerin hat in der Katholischen Hochschule in Mainz Soziale Arbeit studiert und sich in therapeutischer Richtung weitergebildet. Im Suchthilfezentrum Wiesbaden berät sie Menschen, die von einer Verhaltenssucht betroffen sind und deren Angehörige. Außerdem ist sie noch im Bereich der Suchtprävention tätig und kümmert sich um die jugendlichen Cannabiskonsumenten.

  • 11 Uhr: Neue Methoden zur Behandlung des Schlaganfalls, Prof. Dr. med. Stephanie Tritt (Schlaganfallinitiative Wiesbaden/Rheingau-Taunus e.V.)

    Beschreibung: Neben der klassischen Lyse-Therapie sind in den letzten Jahren neue Methoden zur Behandlung des Schlaganfalls hinzugekommen. Hier ist insbesondere die Entfernung eines Blutgerinsels mit Hilfe eines Katheters zu nennen. Diese und andere Methoden werden im Vortrag vorgestellt. 

    Referentin: Prof. Dr. med. Stephanie Tritt ist Chefärztin des Instituts für Radiologie und Neuroradiologie an den Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden.

  • 12 Uhr: Pause
  • 13 Uhr: Telemedizin - Aufbau einer neurologischen Klinik in 12.000 km Entfernung, Dr. Burc Bassa, Neurologe (Krankenhaus Nordwest Frankfurt)

    Spezialisierte neurologische Behandlungen verringern die Mortalität und Morbidität von Schlaganfallpatienten. In vielen Regionen weltweit ist jedoch keine flächendeckende spezialisierte neurologische Versorgung verfügbar. In diesem Vortrag soll dargestellt werden, wie innerhalb kürzester Zeit mittels telemedizinischer Unterstützung ein Zentrum zur spezialisierten Behandlung neurologischer Erkrankungen in Brunei Darussalam aufgebaut wurde.

    Das Sultanat Brunei Darussalam liegt an der Nordküste von Borneo, in Südostasien. Durch eine Kooperation zwischen dem Krankenhaus Nordwest und der Regierung von Brunei Darussalam wurde unter der Leitung von Frau Professor Meyding-Lamadé nach einer Planungsphase von nur 3 Monaten mit der Behandlung von Patienten begonnen. Ziel diese Projektes „to teach to treat – to treat to teach“ war es, ein Hochleistungszentrum für Neurologie in Brunei Darussalam über eine Distanz von 12.000 km hinweg aufzubauen.

    Ein kleines Team vor Ort bestehend aus einem Oberarzt, zwei neurologischen Assistenzärzten in fortgeschrittener Weiterbildung sowie einer Pflegekraft und einem Therapeuten begann mit telemedizinischer Unterstützung aus dem Krankenhaus Nordwest mit der Patientenbehandlung im Juli 2010.  In den folgenden 8 Jahren wurden mehr als 1000 Schlaganfallpatienten im stationären Rahmen behandelt. Zusätzlich wurden mittels telemedizinischer Unterstützung vor Ort neurologische Fachärzte ausgebildet.  Es konnte gezeigt werden, dass  Telemedizin mehr leisten kann als eine Verbesserung der Schlaganfallakutbehandlung in ländlichen Gebieten innerhalb einer Industrienation; sie ermöglicht, über Staatsgrenzen, Kontinente, Religionen und Kulturen hinweg teils schwer- und schwerstkranke Patienten zu behandeln, komplexe und zeitkritische Therapiemethoden zu etablieren und zu lehren.

  • 14 Uhr: Gesundheitsapps und ihr Nutzen für die Anwender, Vivienne Mekhzoum & Susanne Tran (Kompetenzzentrum für Telemedizin & E-Health Hessen)

    Beschreibung: Das Kompetenzzentrum für Telemedizin und E-Health Hessen berät im Bereich von telemedizinischen Anwendungen sowie E-Health Infrastrukturen. In partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule Mittelhessen, der Justus-Liebig-Universität in Gießen und dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration ist das Zentrum als unabhängige Beratungsstelle tätig. Dabei werden die Beratungen auf Grundlage von definierten Beratungsschwerpunkten unentgeltlich durchgeführt. Hierunter fallen u.a. IT- und Datensicherheit, Datenschutz und intersektorale Kommunikation. Das Kompetenzzentrum unterstützt als erste landesweite Einrichtung bei der Umsetzung von neuen Versorgungsformen. Weiterhin stehen die Mitgestaltung der Digitalisierung sowie die Optimierung einer patientengerechten, wohnortnahen Versorgung im Mittelpunkt der Arbeit. Das Kompetenzzentrum wurde Anfang April 2018 eröffnet. Geschäftsführer Armin Häuser und sein Team stehen für Fragestellungen aller Akteure des deutschen Gesundheitswesens zur Verfügung.

    Referentinnen: Susanen Tran ist 29 Jahre alt und hat einen Bachelor und Masterabschluss auf dem Gebiet der medizinischen Informatik. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind  Datenschutz und IT-Sicherheit, Digitale Archivierung, Intersektorale Kommunikation und PVS und KIS Kommunikation. 

    Vivienne Mekhzoum ist 26 Jahre alt und hat ebenfalls einen Bachelor und Masterabschluss auf dem Gebiet der medizinischen Informatik. Ihre Schwerpunkte liegen in den Bereichen intersektorale Kommunikation, Risikomanagement in IT-Netzen, Medizinprodukte, PVS und KIS Kommunikation und Standardschnittstellen. 

  • 15 Uhr: Können Apps Ernährungsberatung?, Ingeborg Fischer-Ghavami (Studio für Ernährungsberatung Dr. Ambrosius, Wiesbaden)
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    Referentin: Ingeborg Fischer-Ghavami ist Diplom-Ökotrophologin und stellt in ihrem Vortrag verschiedene Ernährungs-Apps vor. Dabei zieht sie Vergleiche mit der klassischen Ernährungsberatung und stellt Vor- und Nachteile beider heraus.

 

Sonntag, 19. Mai 2019, Kaminzimmer

 Die Vorträge dauern jeweils ca. 45 Minuten.

Anfahrt
Alleesaal-Gebäude Bad Schwalbach
Am Alleesaal 1
65307  Bad Schwalbach
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