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Um die Wette rutschen

Auf die Plätze, fertig, los heißt es bei der Bad Schwalbacher Rutschmeisterschaft am Sonntag, 22. Juli. Bereits zum dritten Mal lädt Schwimmmeister  Richard van Rijn dazu ins Erlebnisbad im Heimbachtal ein. Sieger ist, wer es am schnellsten über die 60 Meter lange Rutschbahn schafft. Im vergangenen Jahr gelang dies in 11,75 Sekunden.

 

„Technik ist dabei alles“, sagt Schwimmmeister van Rijn und löst damit das weit verbreitete Gerücht auf, dass schwere Rutscher die Schnelleren sind. Eine beliebte Rutschtechnik sei das „Magische Dreieck“ oder die Schulterblatt-Verse-Technik. Dabei wird mit den Füßen voraus auf dem Rücken gerutscht. Die Beine werden überkreuzt und der Hintern leicht angehoben. „Der Trick dabei ist, die Körperspannung zu halten, sodass möglichst wenig Reibung und Auflagefläche entsteht“, sagt der Experte. An oberster Stelle stehe beim gesamten Wettbewerb aber die Sicherheit, sodass gewagte Techniken wie das Rutschen auf dem Bauch verboten sind, betont van Rijn.

 

Am Wettbewerb teilnehmen können sowohl Kinder als auch Erwachsene. Sie werden jedoch getrennt gewertet. Jeder Teilnehmer hat zwei Versuche. Die beste Zeit fließt in die Wertung ein.

 

Als Hauptpreis wartet auf die Kinder eine Familienkarte im Taunuswunderland und auf die Erwachsenen eine Wochenend-Spritztour im Auto ihrer Wahl, gespendet von Motor Village aus Wiesbaden.

 

Der Startschuss für das Wettrutschen fällt um 14 Uhr und wird über Lautsprecher durchgesagt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Wer nicht mit rutschen will, darf gerne Zuschauen und Anfeuern.

 

Foto: Stadt Bad Schwalbach, Richard van Rijn