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Zukunftskonzept

Bürger definieren ein Stadtleitbild

Wie sich Bad Schwalbach in Zukunft entwickeln soll


Mit Michelinstern ausgezeichnete Restaurants, mehrere Hotels mit hoher Auslastung, eine Anbindung mit der Citybahn, florierender Tourismus – so könnte Bad Schwalbach im Jahr 2030 aussehen. Diese Vision wurde bei der dritten Plenumssitzung am 06. März 2019 zur Erstellung eines Stadtleitbildes für Bad Schwalbach entwickelt .

Seit November beschäftigen sich sechs Arbeitsgruppen damit, wie die Zukunft ihrer Stadt aussehen soll. Alle sechs Wochen berichten die Gruppen in einer öffentlichen Veranstaltung im Alleesaal über ihre Ideen und Projekte. Das Plenum gibt dabei Feedback. „Die Aufgabe besteht darin, in einem demokratischen Prozess Analysen und Schritte zur Gestaltung einer erfolgversprechenden Stadtentwicklung zu erarbeiten “, erklärt Bürgermeister Hußmann, der die Veranstaltungen  gemeinsam mit Kommunikationsexpertin Jutta Lamy moderiert.

Die Präsentationen der Ehrenamtlichen bei dieser 3. Sitzung  waren nach der sogenannten SWOT-Analyse aufgebaut. Dabei wurden Stärken und Schwächen sowie Chancen und Risiken eines Sachverhaltes beleuchtet.

Till Flassak aus der Arbeitsgruppe 1 eröffnete die Runde mit dem Thema Verkehr und der Frage, wie dieser in der Bad Schwalbacher Oberstadt verringert werden kann. Weniger Fahren, alternative Verkehrsmittel, eine alternative Wegeführung und ein Parkraumkonzept stellte er den 60 Zuhörern vor. Dabei präsentierte er auch verschiedene Überlegungen aus dem Verkehrsgutachten 2006.

Das Thema Tourismus haben sich Uly Foerster und die Mitglieder seiner Arbeitsgruppe auf die Fahnen geschrieben. Das Team stellte fest, dass es der Kurstadt an einem Alleinstellungsmerkmal fehlt. Es brauche eine klare Botschaft für die Marke Bad Schwalbach. Sie soll sinnlich, lebendig und emotional sein, schlug Foerster vor. Auch eine Liste mit verschiedenen Maßnahmen präsentierte er dem Publikum.

Ideen aus zwei Arbeitsgruppen zu den Themen Veranstaltungen und Stadtbild präsentierte Andreas Ruck. Die Gruppen waren gemeinsam im Rheinland-Pfälzischen Gau-Algesheim und hatten sich einen professionellen Weinstand angeschaut. Denkbar hält die Gruppe so etwas auch für den Kurpark Bad Schwalbach.

Wie das Thema Senioren weiter entwickelt werden kann, präsentierte Sabine Debus aus der Arbeitsgruppe 5. Der Gedanke Mehrgenerationen sollte dabei in den Fokus gerückt werden.

Klaus Röhrich nahm sich als Einzelkämpfer der Arbeitsgruppe 6 dem noch unbesetzten Thema Vereine und Bürgerliches Engagement an. Er sah einen großen Mehrwert in der Wiederbelebung des Vereinsrings. Damit könnten dann künftig Veranstaltungen besser terminiert werden, sodass es zu weniger Überschneidungen kommt.

Zwei Gastvorträge zum Themenfeld Gesundheit rundeten die Veranstaltung ab. Andreas Ott berichtete über den Kneipp Verein Bad Schwalbach/Rheingau Taunus, der in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen feiert. Zu Gast war außerdem Thomas Reckmeyer, Geschäftsführer des Otto-Fricke-Krankenhauses. Er stellte das Krankenhaus mit seinen beiden Abteilungen Geriatrie und Orthopädie vor (siehe Seite xx).

Die nächste Plenumssitzung, zu der alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen sind, findet am Mittwoch, 10. April, um 19 Uhr im Alleesaal-Gebäude Bad Schwalbach statt.


Die Entwicklung eines Zukunftskonzepts hatten die Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung im September beschlossen. Es folgte die Auftaktveranstaltung im November in Hettenhain mit rund 80 Bürgern. Dabei wurden verschiedene Ideen gesammelt und sechs Arbeitsgruppen gebildet. Weitere Infos: www.bad-schwalbach.de/zukunftskonzept. Interessenten für die Arbeitsgruppen können sich gerne melden bei jutta.lamy@bad-schwalbach.de.

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