Themenwanderungen

Auf den Spuren der Äskulapnatter


Die bis zu zwei Meter lang werdende Äskulapnatter gehört zu den größten Schlangenarten Europas. Sie hat eine glatte und glänzende olivbraune Oberfläche, die schwanzabwärts dunkler wird. Die Bauchfläche ist blass gelblich bis grünlich.
Die Führung gibt Einblick in die Lebensweise der einheimischen Äskulapnatter. 

Die Äskulapnatter ist absolut ungiftig und harmlos!!!

Treffpunkt: Minigolf-Anlage im Kurpark (Kassenhäuschen)
Teilnehmerbeitrag: Erwachsene 8 Euro, mit Kurkarte 5 Euro
Kinder von 5 bis 15 Jahre 5 Euro
Familien (2 Erwachsene + 2 Kinder) 20 Euro

Gruppenführungen sind auf Anfrage möglich  (bei Ansicht auf Mobilgeräten: Kontakt siehe unten).

Anmeldung zur Äskulapnatterführung

Noch ein wenig mehr zur Äskulapnatter...

Die tagaktive, eher träge Äskulapnatter kann gut schwimmen, lebt aber vor allem an Land.
Leichte Kiele an den Bauchschuppen machen sie zu einem ausgezeichneten Kletterer. Sie ist sehr wärmeliebend und
bevorzugt versteckte Plätze an Waldrändern, in Steinbrüchen oder fugenreichen Mauern. In den Wintermonaten hält sie eine fünf bis sechs Monate andauernde Winterruhe.

Ende Juni oder Juli legt die Äskulapnatter fünf bis acht, manchmal bis zu 20 langovale Eier in Komposthaufen, unter Steinen oder in Mauerspalten sowie alten Baumstümpfen, aus denen im September ungefähr 60 % der etwa 30 cm langen Jungtiere schlüpfen. Die Jungtiere sind mit ihrer hellen Grundfärbung und dunkler Fleckung deutlich auffälliger gezeichnet als ihre
Eltern. Um wachsen zu können, müssen sie sich regelmäßig häuten.

Die Äskulapnatter, die nicht hören und nur schlecht sehen kann, spürt Bewegungen durch die Erderschütterung.
Am besten kann sie jedoch riechen, und zwar mit der Zunge!

Ihre Ernährung besteht hauptsächlich aus kleinen Säugetieren, wie Mäusen und Ratten, sowie Jungvögeln und Eidechsen.
Sie tötet ihre Beute, bevor sie sie mit dem Kopf voran verschlingen.

Die Feinde der Äskulapnatter sind Marder, Dachse, Greifvögel und Wildschweine. Der größte Feind ist jedoch der Mensch! Viele Nattern sterben an Verletzungen durch Rasenmäher oder werden von Autos überfahren. Leider werden sie aber auch immer wieder aus Unwissenheit und Angst erschlagen. In Kombination mit Eingriffen in den Lebensraum der Tiere und der Zerstörung von Eiablageplätzen könnte dies zum Auslöschen einzelner Populationen führen. Entsprechend ist die Äskulapnatter in der Roten Liste der Bundesrepublik Deutschland als stark gefährdet eingeordnet und laut Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt!

Benannt wurde die Äskulapnatter übrigens nach dem griechischen Gott der Heilkunde, um dessen Stab sich eine solche
Natter wickelte. Dieser Äskulapstab dient auch heute noch als Symbol der Mediziner, Apotheker und Pharmazeuten.

Bei uns gibt es von Natur aus keine giftigen Schlangen!!!

Auch die Ringelnatter, die bei uns zu finden ist, ist ungefährlich. Sie ähnelt vom Aussehen der Äskulapnatter, ist aber etwas kleiner und hat am Hinterkopf zwei gelbe bis orange, halbmondförmige Flecken, die eine Art „Halsring“ bilden.

Des Weiteren trifft man hier oft auf Blindschleichen, die keine Schlangen sind, sondern Echsen. Sie werden nur etwa 40 cm lang und sind ebenfalls harmlos.

Termine

Aktuelle und viele weitere Termine können Sie im
Veranstaltungskalender ersehen.
Für mehr Informationen zu den Führungen und
Wanderungen geben wir Ihnen gerne auch persönlich oder telefonisch in unserer Tourist-Info Auskunft.

Kontakt

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Treffpunkt:
Minigolf, Kurpark